Lampenfieber, Rede- und Vortragsangst: Besiegen Sie die Angst vor dem Sprechen!

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Viele Menschen leiden unter ausgeprägtem Lampenfieber und entwickeln starke Sprechhemmungen, wenn sie vor größeren Gruppen sprechen müssen. Ob Schüler, Student oder gestandener Professor, die Angst vor dem freien Sprechen ist weit verbreitet und kann jeden treffen. Typische Situationen sind Referate, Vorträge, Präsentationen oder Team-Besprechungen. Diese Situationen sind für die Betroffenen stark angstauslösend und sie führen dazu, dass die Atem-, Sprech- und Stimmtechnik nicht mehr gut funktioniert. Typische Anzeichen sind eine brüchige, klanglose, unsichere, häufig zu hohe Stimme, Sprechanstrengung und Atemprobleme beim Sprechen. Die große Angst des Sprechers ist, dass das Sprechen unter diesen Bedingungen nicht mehr möglich ist und es zum Abbruch  kommt.

Die Idee eines Stimmtrainings: Klienten sollen lernen, worauf es bei einer guten Atem-, Sprech- und Stimmtechnik ankommt. Wenn sie wissen, was sie tun müssen, um richtig zu atmen, deutlich zu sprechen, das Sprechtempo zu kontrollieren und eine klangvollen Stimmklang zu produzieren, dann hilft ihnen dieses Wissen auch bei Nervosität. Die gewonnen Erfahrungen sollen ihnen helfen Selbstvertrauen aufzubauen, Hemmungen zu verlieren und dadurch die Rede- und Vortragsangst zu besiegen.

Sprechhemmung, Redeangst und Lampenfieber im Beruf

Die Angst vor dem Sprechen in der Öffentlichkeit lastet auf vielen Menschen. Vorträge vor den Mitarbeitern, Referate in der Uni oder die Aufgabe eine öffentliche Ansprache halten zu müssen, können dabei zu ausgeprägten Panikgefühlen führen. Redeangst und Lampenfieber im beruflichen Alltag sind weit verbreitet und sie führen häufig zu sprechtechnischen Problemen, wie z.B. Atemnot, einer undeutlichen Artikulation, einem überhasteten Sprechen und einer brüchigen, unsicheren und klanglosen Stimme. Da in vielen Berufen die öffentliche Kommunikation nicht vermieden werden kann, ist bei den Betroffenen der Leidensdruck sehr hoch. Ein Stimmtraining bietet die Möglichkeit in einem geschützten Rahmen positive Erfahrungen mit dem Sprechen zu machen und die Merkmale der gesunden Stimm- und Atemtechniken kennenzulernen. Lesen Sie in diesem Artikel über die Ursachen der Redeangst und welche Möglichkeiten ein Sprech- und Stimmtraining bietet, die Rede- oder Vortragsangst zu überwinden.

In unserer Gesellschaft sind die kommunikativen Anforderungen in den meisten Branchen sehr hoch. Die Sprache, das Sprechen und die Stimme gehören zu den wichtigsten Kommunikationskanälen. Während die 1:1 Kommunikation den meisten Menschen weniger Probleme bereitet, empfinden viele Menschen ein großes Unbehagen gegenüber dem Sprechen vor größeren Gruppen.  Typische Situationen sind:

  • Redebeiträge im Kollegen-Team
  • Vorträge halten
  • Bühnenauftritte, z.B. bei Schauspielern oder Musikern

Die Auswirkungen auf die Stimme, das Sprechen und die Atmung

Die emotionale Anspannung kann sich sehr ungünstig auf unsere Stimme und unsere Atmung auswirken, was meist zu einer erhöhten Sprechanstrengung führt. Die typischen Symptome sind:

  • Eine verkrampfte Atmung, mit fehlender Bauchatmung
  • Atemnot beim Sprechen
  • hohes Sprechtempo
  • undeutliche Artikulation
  • viele Versprecher
  • klanglose, verkrampfte, heisere und gepresste Stimme
  • zu hohe oder zu tiefe Stimmlage
  • Wegbrechen der Stimme
  • Sprechanstrengung
  • muskuläre Verspannungen

Die emotional bedingt schlechte Stimm- und Sprechtechnik führt bei den Betroffenen häufig zu einer Hilflosigkeit gegenüber dem eigenen Sprechen und damit zu äußerst unangenehmen Kommunikationserfahrungen. Solche Erfahrungen verstärken das Lampenfieber in zukünftigen Situationen.

Stimmtraining & Rhethorikkurse zur Überwindung der Sprechhemmung

In einem Stimmtraining lernt der Klient im geschützten Rahmen die Merkmale einer gesunden Sprech-, Stimm- und Atemtechnik kennen. Je besser er diese beherrscht, desto leichter fällt es ihm, diese auch in angstauslösenden Gesprächssituationen einzusetzen. Auch bei Nervosität ist er so in der Lage, sicher und selbstbewusst zu kommunizieren. Ein Stimmtraining verfolgt zumeist die folgenden Ziele:

1. Die physiologische Sprechatmung ist die Basis für eine gute Sprechfunktion. Sie ist mühelos, leichtgängig und ökonomisch. Der Klient lernt, die Merkmale der physiologischen Sprechatmung kennen und diese bewusst einzusetzen. Diese sind:

  •  Die Sprechatmung erfolgt regelmäßig, alle 2-8 Sekunden
  •  Die Sprechatmung erfolgt geräuscharm durch den Mund
  •  Mischatmung: Das Zwerchfell und die Brustmuskulatur ist am Atemvorgang beteiligt

2. Eine gut funktionierende Stimme ist klangvoll, leistungsfähig und leichtgängig. Der Klient lernt in diversen Stimmübungen verschiedene Funktionen seiner Stimmen kennen und je nach Anforderung bewusst einzusetzen.

3. Die deutliche Aussprache sorgt für eine gut Verständlichkeit und wirkt sich positiv auf den Stimmklang aus. Der Klient lernt die Deutlichkeit seiner Aussprache bewusst wahrzunehmen und gegebenenfalls zu präzisieren.

4. Ein angemessenes Sprechtempo ist die wesentliche Voraussetzung für das sichere Sprechen. In systematischen Übungen lernt der Klient sein Sprechtempo situationsgemäß anzupassen.

Die besten Ergebnisse werden zumeist dann erzielt, wenn der Klient die erarbeiteten Techniken in einem Rhethorikseminar anwendet. Auf diese Weise kann der Schritt aus dem geschützten Rahmen in die reale Welt systematisch begleitet werden.

Weblinks zum Thema Sprechhemmung, Redeangst und Lampenfieber

Redeangst im Studium, Deutschlandfunk

Wenn Sie Fragen zum Thema Sprechhemmung, Redeangst und Lampenfieber haben oder an einem Training interessiert sind, dann schreiben Sie mir eine E-Mail.

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