Late Talker: Gründe, Ursachen & Sprachförderung

Late Talker, späte Sprecher, sind Kinder, die erst spät ihre ersten Wörter sprechen und in der Folge eine langsame Wortschatz- und Grammatikentwicklung aufweisen. Aus sprachtherapeutischer Sicht sollten Late Talker frühzeitig gefördert werden, damit schwere Sprachentwicklungsstörungen verhindert werden. Bei sprachentwicklungsverzögerten Kindern sollte eine logopädische Diagnostik ab dem 2. Geburtstag erfolgen und ggfs. eine frühe logopädische Therapie oder eine gezielte Sprachförderung, z.B. das Heidelberger Elterntraining, eingeleitet werden.

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Sprechfaule Kinder – gibt es die überhaupt?

Im Eingangsgespäch der logopädischen Diagnostik wird von Eltern häufig die Vermutung geäußert, dass das Kind „nur sprechfaul sei“ und deshalb noch nicht spreche. Dieser Begriff ist jedoch aus verschiedenen Gründen problematisch und wird von Sprachtherapeuten daher in der Regel nicht verwendet. Vielmehr zeigt die logopädische Praxis, dass es meistens andere Gründe dafür gibt, wenn Kinder noch nicht sprechen. Lesen Sie in diesem Artikel, warum Logopäden nicht an sprechfaule Kinder glauben.

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Das KISS Syndrom im Zusammenhang mit Sprachstörungen und auditiven Wahrnehmungsstörungen

KISS steht für Kopfgelenk induzierte Symmetrie Störung. Vor allem im Zusammenhang mit Sprachentwicklungsstörung, Verhaltensauffälligkeiten, Konzentrationsstörungen und auditiven Wahrnehmungsstörungen wird im logopädischen Praxsisalltag von Eltern häufig die Frage gestellt, ob das Kiss Syndrom die Ursache für die Probleme sein könnte. Ob das Kiss Syndrom tatsächlich existiert und ob es eine derart negative Auswirkung auf die kindliche Entwicklung hat, ist unter Fachleuten äußerst umstritten.

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Mittelohrentzündungen & Paukenergüsse: Wenn Hörstörungen zu Sprachstörungen führen

Mittelohrentzündungen, Paukenerguesse & Sprachstoerungen bei Kindern

Mittelohrentzündungen und Paukenergüsse und die damit verbundenen Hörstörungen sind bei Kleinkindern häufig die Ursache für Sprachentwicklungsstörungen. Wenn Kinder schlecht hören, können sie den sprachlichen Input nur unzureichend aufnehmen und es entwickeln sich in der Folge ausgeprägte Sprachentwicklungsstörungen, die so früh wie möglich logopädisch behandelt werden sollten. Lesen Sie in diesem Artikel über die Zusammenghänge von Hörstörungen und Sprachstörungen bei Kleinkindern.

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Leserechtschreibstörungen & Sprachentwicklungsstörungen: Zwei Probleme, gleiche Ursache?

Sprachentwicklungsstörungen gelten als Risikofaktor für das spätere Auftreten von Leserechtschreibstörungen. Zugrunde liegt bei den Kindern eine spezifische Verarbeitungsschwäche für Sprache, die im Vorschulalter u.a. dazu führt, dass Sprachlaute nicht differenziert wahrgenommen werden können und in der Folge fehlgebildet werden. Auch wenn sich die Symptome der Artikulationsstörung unter logopädischer Therapie meistens bessern, führen diese auditiven Wahrnehmungs- und Verarbeitungsprobleme zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu Problemen. Nämlich dann, wenn die Kinder in der ersten Klasse lernen müssen, den Sprachlauten die richtigen Buchstaben zuzuordnen.

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Schüchternheit, Sprechhemmung & Mutismus: Wenn Kinder nicht sprechen wollen

Schüchternheit und Sprechhemmungen bei Kindern sind keine Seltenheit. Bei einigen Kindern treten die Sprechhemmungen in so starker Weise auf, dass sie das Sprechen außerhalb der Familie vollständig vermeiden. In diesen Fällen spricht man von der Kommunikationsstörung Mutismus. Da sowohl die Kinder als auch die Eltern sehr stark unter dieser Kommunikationsstörung leiden, sollten betroffene Kinder kinderpsychologisch oder durch einen speziell ausgebildeten Sprachtherapeuten behandelt werden.

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AVWS: Auditive Wahrnehmungsstörungen bei Kindern im Grundschulalter

Die auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS) wird häufig dann als Ursache in Betracht gezogen, wenn Kinder in der Grundschule Schulprobleme entwickeln. Ob es sich tatsächlich um eine Störung der auditiven Wahrnehmung handelt, sollte in einer ausführlichen Diagnostik geklärt werden, da auch andere Störung zu ähnlichen Problemen führen können. In diesem Artikel erhalten sie Informationen über Symptomatik, Diagnostik und  die logopädische Therapie der auditiven Wahrnehmungsstörung.

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Wege zur Logopädie für sprachauffällige Kinder in Düsseldorf

Für Eltern sprachauffälliger Kinder gibt es in Düsseldorf verschiedene Ansprechpartner, die sich mit der Beratung, der Diagnostik und der Verordnung von Sprachtherapie befassen.

  1. Gesundheitsamt der Stadt:
    Das Gesundheitsamt der Stadt Düsseldorf unterhält einen logopädischen Dienst, der die Aufgabe hat, sprachauffällige Kinder zu versorgen. Eltern können sich unverbindlich und kostenlos zu allen Fragen rund um Sprachstörungen und Sprachtherapie beraten lassen.
    http://www.duesseldorf.de/gesundheitsamt/kinder-und-jugendliche/logopaedischer-dienst.html
  2. Der Kinderarzt
    In den meisten Fällen verordnet der Kinderarzt eine logopädische Therapie, wenn sich bei einer der U-Untersuchungen sprachliche Auffälligkeiten zeigen. In der logopädischen Praxis erfolgt dann im Anschluss eine logopädische Diagnostik und ggfs. die Einleitung einer Sprachtherapie.
  3. Sozialpädiatrische Zentren (SPZ)
    Bei komplexeren Entwicklungsstörungen überweisen Kinderärzte das Kind in ein SPZ, in dem eine interdisziplinäre Entwicklungsdiagnostik erfolgt. In Düsseldorf und Umgebung stehen den Eltern  mehrere sozialpädiatrische Zentren zur Verfügung.

logopaedie-duesseldorf.org, 11.August.2016

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Elternkurs: Sprachförderung bei Kleinkindern – das Skript zum Download

Die Sprachentwicklung des Kindes beginnt vom ersten Augenblick an und sogar noch früher: Seit der 24. Schwangerschaftswoche ist beim Fötus das Hörorgan angelegt, so dass es ab diesem Zeitpunkt Höreindrücke wahrnehmen kann. Damit beginnt schon im Mutterleib das Wunder der Sprachentwicklung. Etwa sechs Jahre später ist dieser Prozess weitgehend abgeschlossen und das Kind beherrscht seine Muttersprache … Weiterlesen…