Was ist eine Schluckstörung?

Der Vorgang des Schluckens ist ein sehr komplexer Bewegungsablauf mit dem Ziel, die Nahrung vom Mund, am Kehlkopf vorbei, in den Magen zu transportieren. An diesem Vorgang sind unzählige Muskeln, Nervenzellen und andere Strukturen beteiligt, die präzise gesteuert werden müssen. Nur ein koordiniertes Zusammenspiel aller Komponenten ermöglicht einen reibungslosen Schluckakt, ohne dass es zum Verschlucken kommt.

Die häufigsten Ursachen für Schluckstörungen sind neurologische Erkrankungen und die Tumorchirurgie bei Hals-Nasen-Ohrenerkrankungen.

Schluckstörungen nach HNO-Erkrankungen

Hals-Nasen-Ohren-Tumoren müssen häufig chirurgisch entfernt werden. Nach einer solchen Operation leiden Patienten meist unter einer ausgeprägten Schluckstörung, da die gesamte anatomische Struktur chirurgisch verändert wurde. Noch während des stationären Aufenthaltes wird üblicherweise eine logopädische Schlucktherapie eingeleitet, die nach Entlassung aus dem Krankenhaus fortgesetzt werden sollte.

Weitere Informationen zu den Inhalten einer Schlucktherapie nach HNO-Operationen finden Sie unter Schlucktherapie/Dysphagietherapie.