Stimmstörungen: Ursachen, Symptome, Stimmtherapie

Stimmstörungen sind gekennzeichnet durch das Hauptsymptom der Heiserkeit, die zu einer meist deutlich reduzierten stimmlichen Leistungsfähigkeit führt. Da unsere Stimme unser wichtigstes Kommunikationsmittel ist, führen Stimmprobleme oft zu erheblichen kommunikativen Einschränkungen im beruflichen und privaten Leben. Besonders häufig davon betroffen sind Menschen, die in sprechintensiven Berufen arbeiten, wie z.B. Erzieher, Lehrer oder Menschen in beratenden Berufen. Eine Stimmtherapie hat das Ziel, die stimmliche Ökonomie und Leistungsfähigkeit wieder herzustellen, so dass die Stimme den kommunikativen Anforderungen des Alltags standhält.

Lesen Sie in diesem Artikel über die Gründe und Ursachen für Stimmstörungen, wie sie behandelt werden und wann die Kosten von der Krankenkasse getragen werden.

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Late Talker: Gründe, Ursachen & Sprachförderung

Late Talker, späte Sprecher, sind Kinder, die erst spät ihre ersten Wörter sprechen und in der Folge eine langsame Wortschatz- und Grammatikentwicklung aufweisen. Aus sprachtherapeutischer Sicht sollten Late Talker frühzeitig gefördert werden, damit schwere Sprachentwicklungsstörungen verhindert werden. Bei sprachentwicklungsverzögerten Kindern sollte eine logopädische Diagnostik ab dem 2. Geburtstag erfolgen und ggfs. eine frühe logopädische Therapie oder eine gezielte Sprachförderung, z.B. das Heidelberger Elterntraining, eingeleitet werden.

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Stimmtraining für Lehrer in der Kleingruppe

Der Beruf des Lehrers ist mit einer enorm hohen Stimmbelastung verbunden. Dauerhaftes Sprechen in hoher Lautstärke führt im Laufe der Jahre häufig zu Stimmproblemen, Heiserkeit, Sprechanstrengung und eingeschränkter Belastbarkeit der Stimme. Technisch gut funktionierende Stimmen sind leistungsfähig, tragfähig und bleiben auch bei hoher Stimmbelastung klangvoll und klar.

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Recurrensparese / Stimmbandlähmungen

Nach Schilddrüsenoperationen kommt es gelegentlich zu ausgeprägten Stimmproblemen mit starker Heiserkeit aufgrund einer Stimmlippen- oder Stimmbandlippenlähmung (Recurrensparese). Der Grund dafür ist eine Verletzung des Stimmnerves Nervus Recurrens, der direkt durch die Schilddrüse verläuft und bei Operationen verletzt werden kann. Dies führt zum Stillstand der betroffenen Stimmlippe und damit zu einer Stimmstörung mit Heiserkeit, leiser Stimmgebung und stark eingeschränkter Belastbarkeit oder Atemproblemen. Lesen Sie in diesem Artikel, über die Symptomatik und die Behandlungsmöglichkeiten der Recurrensparesen nach Schilddrüsenoperationen.

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Reinke-Ödem/Stimmlippenödem: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Beim Reinke-Ödem kommt es zu einer dauerhaften Schwellung der Stimmlippen. Es tritt häufig im Zusammenhang mit einer hohen Stimmbelastung in Kombination mit dem Rauchen auf. Das Stimmlippenödem führt zu aufgequollenen, vergrößerten Stimmlippen und damit zu einem tiefen und heiseren Stimmklang, der auch als er Whiskey-Stimme bezeichnet wird. Lesen Sie in diesem Artikel über die Ursachen dieser organischen Dysphonie (Stimmstörung) und wie man sie logopädisch und operativ behandeln kann.

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Sprechfaule Kinder – gibt es die überhaupt?

Im Eingangsgespäch der logopädischen Diagnostik wird von Eltern häufig die Vermutung geäußert, dass das Kind „nur sprechfaul sei“ und deshalb noch nicht spreche. Dieser Begriff ist jedoch aus verschiedenen Gründen problematisch und wird von Sprachtherapeuten daher in der Regel nicht verwendet. Vielmehr zeigt die logopädische Praxis, dass es meistens andere Gründe dafür gibt, wenn Kinder noch nicht sprechen. Lesen Sie in diesem Artikel, warum Logopäden nicht an sprechfaule Kinder glauben.

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Das KISS Syndrom im Zusammenhang mit Sprachstörungen und auditiven Wahrnehmungsstörungen

KISS steht für Kopfgelenk induzierte Symmetrie Störung. Vor allem im Zusammenhang mit Sprachentwicklungsstörung, Verhaltensauffälligkeiten, Konzentrationsstörungen und auditiven Wahrnehmungsstörungen wird im logopädischen Praxsisalltag von Eltern häufig die Frage gestellt, ob das Kiss Syndrom die Ursache für die Probleme sein könnte. Ob das Kiss Syndrom tatsächlich existiert und ob es eine derart negative Auswirkung auf die kindliche Entwicklung hat, ist unter Fachleuten äußerst umstritten.

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Mittelohrentzündungen & Paukenergüsse: Wenn Hörstörungen zu Sprachstörungen führen

Mittelohrentzündungen, Paukenerguesse & Sprachstoerungen bei Kindern

Mittelohrentzündungen und Paukenergüsse und die damit verbundenen Hörstörungen sind bei Kleinkindern häufig die Ursache für Sprachentwicklungsstörungen. Wenn Kinder schlecht hören, können sie den sprachlichen Input nur unzureichend aufnehmen und es entwickeln sich in der Folge ausgeprägte Sprachentwicklungsstörungen, die so früh wie möglich logopädisch behandelt werden sollten. Lesen Sie in diesem Artikel über die Zusammenghänge von Hörstörungen und Sprachstörungen bei Kleinkindern.

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Leserechtschreibstörungen & Sprachentwicklungsstörungen: Zwei Probleme, gleiche Ursache?

Sprachentwicklungsstörungen gelten als Risikofaktor für das spätere Auftreten von Leserechtschreibstörungen. Zugrunde liegt bei den Kindern eine spezifische Verarbeitungsschwäche für Sprache, die im Vorschulalter u.a. dazu führt, dass Sprachlaute nicht differenziert wahrgenommen werden können und in der Folge fehlgebildet werden. Auch wenn sich die Symptome der Artikulationsstörung unter logopädischer Therapie meistens bessern, führen diese auditiven Wahrnehmungs- und Verarbeitungsprobleme zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu Problemen. Nämlich dann, wenn die Kinder in der ersten Klasse lernen müssen, den Sprachlauten die richtigen Buchstaben zuzuordnen.

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Schüchternheit, Sprechhemmung & Mutismus: Wenn Kinder nicht sprechen wollen

Schüchternheit und Sprechhemmungen bei Kindern sind keine Seltenheit. Bei einigen Kindern treten die Sprechhemmungen in so starker Weise auf, dass sie das Sprechen außerhalb der Familie vollständig vermeiden. In diesen Fällen spricht man von der Kommunikationsstörung Mutismus. Da sowohl die Kinder als auch die Eltern sehr stark unter dieser Kommunikationsstörung leiden, sollten betroffene Kinder kinderpsychologisch oder durch einen speziell ausgebildeten Sprachtherapeuten behandelt werden.

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